Deutsche Fußballer wollen WM Titel in Russland verteidigen

Das deutsche Nationalteam qualifizierte sich für die Endrunde in Russland mit einer perfekten Bilanz von 10 Siegen.

Damit wurden auch schon genug Vorschusslorbeeren für das deutsche Team gestreut. Der Weltmeister aus dem Jahre 2014 geht also mit einer sehr hohen Erwartungshaltung in die nächste Endrunde. Die meisten Beobachter rechnen fest damit, dass sich das deutsche Team auch im Jahre 2018 wiederum den Titel holen will. Zumindest rechnen die meisten Beobachter damit, dass man auch in diesem Jahr bis in die letzte Runde vorstoßen wird und somit auch um den Titel spielen wird. Viele Beobachter und Experten fragen sich aber, ob das deutsche Team auch heuer wieder in der klassischen Formation spielen wird.

Wie Joachim Löw heuer sein Team aufstellen wird, bleibt abzuwarten.

Die meisten Kenner des deutschen Trainers rechnen mit keiner Veränderung der klassischen Aufstellung. So ist die Vorliebe für eine 4-2-3-1 von Trainer Löw ja bekannt. Natürlich werden sich auch die Gegner fragen, ob Joachim Löw sich wiederum an die klassische Formation hält oder doch Überraschungen für die Gegner bereithält.

Zumindest ist die Faktenlage sehr eindeutig. Wenn man sich Statistiken der letzten Spiele zur Qualifikation ansieht, dann bemerkt man sehr schnell, dass Joachim Löw in den letzten sieben von 10 Spielen genau auf diese Formation vertraute. Obwohl der Überraschungsfaktor niemals gegeben war, konnte die deutsche Mannschaft dennoch mit dieser Formation immer große Erfolge feiern. Interessant wird sein, ob er vielleicht doch noch die eine oder andere Umstellung in seinem Team vornehmen wird.

Immerhin sind ja einige der wichtigsten Schlüsselspieler aus dem Jahre 2014 gar nicht mehr mit dabei.

Aber der Ausfall und so mancher Rücktritt nach der WM-Endrunde des Jahres 2014 konnte das Team um Jogi Löw sehr gut verkrafte. Man merkt schon sehr deutlich, dass sich die Nachwuchsarbeit bezahlt gemacht hat. Vertraute Gesichter aus dem Jahr 2014 sorgten für Schlagzeilen, als Mats Hummels und Thomas Müller jeweils acht Partien mit zwei Treffern alle Zweifel daran zerlegten. Auch der zurückgetretene Philipp Lahm auf der rechten Abwehrseite könnte sehr viele Löcher aufreißen. Zumindest dachten sich das sehr viele Beobachter. Aber auch diese Sorge war völlig unberechtigt.

Natürlich war Herr Lahm ein absoluter Schlüsselspieler im Team und genau deswegen dachten viele Beobachter ja auch, dass man auf diesen Spieler nie verzichten könne. Dennoch wurden neue Spieler ins Team berufen, die solche Lücken sehr schnell schließen konnten. Löw hatte anfangs Mühe, seinen ersten Stürmer mit einer Lücke von Miroslav Klose zu besetzen. Götze, Sandro Wagner und Lars Stindl starteten jeweils drei Spiele. Löw ist in seiner Kaderauswahl bekanntlich konservativ.